...der nie zu Ende geträumte Alptraum
aller Eltern.
(U. Goldmann-Posch)
Unser bisheriges Leben mit unseren Hoffnungen, Plänen, unserem Glück
endet zunächst mit dem Tod unseres Kindes.
Es ist für die Eltern sehr schwer, sich in der gewohnten Welt
zurechtzufinden. Diese erscheint ohne das gestorbene Kind schmerzhaft, fremd
und leer. Es besteht ein Bedürfnis nach Rückzug.
Oft fehlt der Mut, sich jemandem anzuvertrauen, obwohl die Gedanken nur
um das Kind und den Verlust kreisen. Viele Gesprächspartner fühlen sich von
der Situation überfordert und weichen aus, was von den verwaisten Eltern oft
als zusätzlich belastend wahrgenommen wird. Der Partner, bei dem man unter
anderen Bedingungen am ehesten Trost bekommt, trauert selbst.
Die tiefe Verzweiflung, die Eltern erleben, wenn ihnen ein Kind stirbt,
kann nur von anderen leidtragenden Eltern nachempfunden und verstanden
werden - auch wenn Angehörige und Freunde viel Mitgefühl und Trost
entgegenbringen.
Fortsetzung...
|